Krankenhaus Spremberg

Die Traumatologie und Orthopädie befasst sich mit arthroskopischer und konventioneller Gelenkchirurgie, der Weichteilchirurgie des Halte- und Bewegungsapparates, rekonstruktiver Chirurgie, Verletzungen und Erkrankungen des Skelettsystems sowie der Endoprothetik.

In der Unfallchirurgie sind alle standardisierten Knochenbruchbehandlungen neben der konventionellen Gipsbehandlung möglich. Es erfolgt die Plattenosteosynthese und Verrieglungsnagelung der langen Röhrenknochen, wie auch die rekonstruktive Osteosynthese an den großen Gelenken. 1990 wurde die Kniegelenksspiegelung eingeführt, die sich bis zu Eingriffen am Meniskus (Meniskusnaht) und am vorderen Kreuzband (Kreuzbandplastik) entwickelt hat. Ein weiterer Schwerpunkt ist der künstliche Gelenkersatz im Knie- und Hüftgelenk. Seit 1994 erfolgen an unserem Haus die Implantation von unzementierten und zementierten Hüftgelenksendoprothesen. Eine spezielle Endoprothesensprechstunde ist eingerichtet. Hier kann sich der Patient nach telefonischer Absprache kurzfristig vorstellen.

Seit 2005 wird in der Behandlung von Wirbelkörperfrakturen die minimal invasive Aufrichtung (Kyphoplastie) durchgeführt.

Aufgrund der Entwicklungen im Gesundheitswesen hat sich die chirurgische Abteilung auf das ambulante Operieren am Krankenhaus eingestellt und bietet dies den geeigneten Patienten nach entsprechender Diagnosestellung seit 10 Jahren an. Dazu wurde eine ambulante Sprechstunde eingerichtet, um den Patienten vor und 14 Tage nach dem Eingriff qualifiziert zu beraten und zu behandeln. Im Bereich des Ambulanten Operierens werden besonders Hand und Fuß-Chirurgische Eingriffe und Kniegelenkspieglungen durchgeführt.

Im Interesse eines kurzen stationären Aufenthalts sind wir zunehmend bemüht, die Aufnahme erst am Operationstag durchzuführen. Die chirurgische und anästhesiologische Vorbereitung erfolgt in der dafür eingerichteten ambulanten Sprechstunde.

Neben der Behandlung von Privat- und Kassenpatienten besteht die Zulassung der ambulanten berufsgenossenschaftlichen Behandlung im Rahmen von Arbeits- und Schulunfällen.

Behandlungsangebot


Handchirurgie

  • KTS (Karpal-Tunnel-Syndrom)
  • Ulnaris Syndrom
  • Dupuytrensche Kontraktur
  • Behandlung der septischen Erkrankung der Hand

Sehnenchirurgie

  • akute Versorgung von Sehnenverletzungen (z.B. Achillessehnenrupturen)

Fußchirurgie

  • Operative Behandlung von Fußdeformitäten (Hallux valgus, Hammerzehe usw.)

Septische Chirurgie

  • offene Wundbehandlung, Vakuumversiegelung
  • Behandlung der Osteomyelitis

Unfallchirurgie

  • konventionelle Frakturbehandlung
    • Lagerungsbehandlung / Gipsruhigstellung / Bracebehandlung
    • Behandlung von Gelenkluxationen
    • Ostheosynthesen in der Frakturbehandlung
    • Platten- und Schraubenosteosynthese
    • Zuggurtungsosteosynthese
    • Intrameduläre Stabilisierung (Verrieglungsnaglung aller gr. Röhrenknochen)
    • Spongiosaplastik
    • Fixateur externe
  • Gelenkchirurgie
    • Einsetzen von künstlichen Gelenken im Hüftgelenk
    • Arthroskopie des Kniegelenkes (Diagnostik, Meniscuschirurgie)
    • Behandlung der Patellaluxation (habituell, traumatisch)
    • Arthroskopischer Knorpelaufbau am Knie
  • Orthopädische Chirurgie
    • Behandlung der Coxarthrose mit künstlichem Gelenkersatz (Totalprothese/Teilprothese, unzementiert/zementiert/teilzementiert)
    • Arthroskopische Behandlung bei Kniearthrosen (Spülung, Knorpelglättung)
    • Behandlung von osteoporotischen Wirbelkörperfrakturen
    • Aufrichtung und Fixierung von osteoporotisch bedingten Wirbelkörperfrakturen mittels Ballon – Kyphoplastie
  • Operative Behandlung von Weichteilverletzungen
    • Wundversorgung mit Nekrektomie und Spalthautplastik
    • Behandlung von Verbrennungen entsprechende Wundversorgung Nekrektomie
  • Behandlung des Schädelhirntraumas

Jeder Patient, der sich mit einem Einweisungsschein von seinem Hausarzt oder von einem niedergelassenen Facharzt vorstellt, kann sich von den Fachärzten der Abteilung Traumatologie und Orthopädie beraten und ausführlich über die Behandlung aufklären lassen. Der gewünschte Operationstermin wird hierbei festgelegt. Notwendige Voruntersuchungen (z.B. EKG, Laboruntersuchungen) können vor Ort veranlasst werden. Unser Ziel ist es, die bevorstehende Operation und den Krankenhausaufenthalt gut vorzubereiten und eventuell bestehende Ängste und Bedenken vor der Behandlung zu mildern.

Sprechzeiten:

Dienstag und Donnerstag 13:00 - 15:00 Uhr in der Poliklinik, Ebene 0 (grün)

Terminvergabe: Telefon: 03563 52290

täglich von 08:00 - 16:00 Uhr, Telefon 03563 522 90 oder 523 11

Der D-Arzt ist für die Durchführung der Behandlung nach Arbeitsunfällen und Wegeunfällen zuständig.

Die Berufsgenossenschaft hat Dipl.-Med. Uwe Zillich die Zulassung für das Durchgangsarztverfahren erteilt. Da bei einem Arbeitsunfall nicht die Krankenkasse, sondern die gesetzliche Unfallversicherung Kostenträger ist, ist für den Besuch beim D-Arzt kein Krankenschein bzw. keine Chipkarte erforderlich. Verordnete Medikamente sowie Heil- und Hilfsmittel sind zuzahlungsfrei. Diese Regelung gilt auch für Privatpatienten.

Sprechzeiten:

Montag + Mittwoch 14:00 - 16:00 Uhr,
Freitag 12:00 - 14:00 Uhr
in der Poliklinik, Ebene 0 (grün)

Urlaubsvertretung: Dr. med. Thomas Busch, Spremberg, Lassowstr. 1, Tel. 03563 600 830

Chefarzt
Dipl.-Med. Uwe Zillich

Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie

Telefon: 03563 52402



Birgit Jansen

Pflegerische Bereichsleitung
Krankenschwester

Tel.: 03563 52258
Station GC1: 03563 52411

Die Allgemein- und Viszeralchirurgie befasst sich mit dem großen Spektrum der operativen Behandlung von Erkrankungen der Eingeweide. Dies sind zum einen gutartige Erkrankungen wie Schilddrüsenvergrößerungen (Kropf), Gallensteinleiden, Blinddarmentzündung (Appendizitis), Refluxkrankheit der Speiseröhre (Sodbrennen) oder Leisten- und Bauchdeckenbrüche. Zum anderen aber auch eine große Zahl bösartiger Erkrankungen (Krebserkrankungen) der Schilddrüse, des Magens, des Dick- oder des Mastdarms. Hierbei hat sich die gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Disziplinen hier im Hause bezüglich Diagnostik (Gastroenterologie mit der Endoskopie), Therapie und Nachbetreuung nach großen Operationen auf der Intensivstation (Anästhesie) bestens bewährt, so dass den Patienten ein umfassendes Konzept ihrer Krebstherapie angeboten werden kann. Sollte bei einer Krebserkrankung des Enddarmes die Anlage eines künstlichen Darmausganges (Kolostoma) notwendig werden, ist auch die weitere Betreuung durch eine Stomatherapeutin sehr hilfreich.

Ein großer Teil vor allem der gutartigen Erkrankungen kann inzwischen mit der sog. Minimal-Invasiven Chirurgie operiert werden. Hierbei wird unter Sicht einer speziellen Videokamera über minimale Schnitte im Bauch operiert und z.B. die Gallenblase, der Blinddarm (Appendix) oder ein Teil des Dickdarmes entfernt oder ein Leistenbruch versorgt. Hierdurch entfällt bei vielen Patienten der große Schnitt mit den entsprechend größeren Beschwerden nach der Operation.

Ein Spezialgebiet der Viszeralchirurgie ist die Koloproktologie. Sie befasst sich neben den Erkrankungen des Dickdarms und des Enddarms auch mit der Behandlung aller Erkrankungen rund um den After. Eine der häufigsten Erkrankungen ist das Hämorrhoidalleiden, das je nach Befund durch verschiedene Operationstechniken behandelt wird. Aber auch die Behandlung von Fisteln und anderen Erkrankungen des Analkanals sind eine Domäne der Koloproktologie.

Behandlungsangebot:


Operationen an endokrinen Organen

  • Schilddrüsenresektionen (Entfernung) bis zur Thyreoidekomie

Operationen bei Zwerchfellbruch

  • laparoskopische Magenreposition und Hiatoplastik, ggf. mit Fundoplikatio oder Gastropexie/Fundopexie

Operationen der Gallenblase und der Gallenwege

  • Cholecysektomie laparoskopisch / konventionell
  • biliodigistive Anastomosen

Leberchirurgie

  • laparoskopische Lebercystenentdachungen

Magenchirurgie

  • laparoskopische Staginguntersuchungen
  • Gastrektomie mit Lymphadenektomie und verschiedenen Rekonstruktionsverfahren
  • Notfallbehandlung des blutenden oder perforierten Ulcus

Chirurgie entzündlicher Dünn- und Dickdarmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Divertikulitis)

  • laparoskopisch assistierte Resektionen
  • konventionelle Resektionen bis zur Proctocolektomie

Appendixchirurgie

  • laparoskopische und konventionelle Appendektomie

Operation bei Colon-Carcinomen

  • sämtliche Resektionen, in geeigneten Fällen auch laparoskopisch

Rektum- und Beckenboden-Chirurgie

  • OPs bei Rektumprolaps
  • Transanale Endoskopische Microchirurgie (TEM)
  • Rektozelen

Operation beim Rektum-Carcinom

  • tiefe anteriore Rektumresektion mit totaler mesorektaler Excision
  • Rektum-Exstirpation bei Frühbefunden transanale Excision

Anus-Chirurgie, Proktologie

  • sämtliche Operationen bei Analfisteln einschließlich Läppchenplastik
  • Analfissurektomie
  • Hämorroidektomie (konventionell / Stapler)

Hernien-Chirurgie

  • bei der Leistenhernie laparoskopische Technik oder konventionelle Verfahren nach Shouldice und Lichtenstein
  • Narbenhernien-Chirurgie mit Kunststoffnetz-Implantation nach Befundlage

Varizen-Chirurgie

  • konventionelle Techniken - Stripping, Perforanzligatur
  • Kryochirurgie
  • Ulcus cruris

Port-Implantationen

  • z.B. zur prä- oder postoperativen Chemotherapie

"Weichteilchirurgie"

  • Lymphknotenentfernungen
  • Operationen bei Tumoren (Lipom, Atherom und andere)
  • Schleimbeutelentfernung (Bursektomie)

Operationen bei diabetischem Fußsyndrom

  • Entfernung von entzündetem Gewebe
  • Falls erforderlich, Amputationen im Fußbereich (Zeh, Zehenstrahl) oder bei zwingender Indikation nach Ausschöpfen aller gefäßchirurgischen oder radiologisch interventionellen Maßnahmen Amputation des Unter-/Oberschenkels

Wir würden uns freuen, wenn Sie zusammen mit Ihrem Hausarzt einen Termin mit uns vereinbaren, uns anrufen oder eine E-Mail senden würden - wir beraten Sie gerne.

Vertrauensvoll können Sie sich bei akuten Problemen jederzeit in der Ambulanz vorstellen.

Jeder Patient, der sich mit einem Einweisungsschein von seinem Hausarzt oder von einem niedergelassenen Facharzt vorstellt, kann sich von den Fachärzten der Abteilung allgemein- und Viszeralchirurgie beraten und ausführlich über die Behandlung aufklären lassen. Der gewünschte Operationstermin wird hierbei festgelegt. Notwendige Voruntersuchungen (z.B. EKG, Laboruntersuchungen) können vor Ort veranlasst werden. Unser Ziel ist es, die bevorstehende Operation und den Krankenhausaufenthalt gut vorzubereiten und eventuell bestehende Ängste und Bedenken vor der Behandlung zu mildern.

Sprechzeiten:

Dienstag und Donnerstag 13:00 - 15:00 Uhr in der Poliklinik, Ebene 0 (grün)

Terminvergabe: Telefon: 03563 52290

täglich von 08:00 - 16:00 Uhr, Telefon 03563 522 90 oder 523 11

Chefarzt
Dr. med. Marek Frackowiak

Facharzt für Chirurgie und Proktologe

Telefon: 03563 52266



Birgit Jansen

Pflegerische Bereichsleitung
Krankenschwester

Tel.: 03563 52258
Station C2: 03563 52312



V.l.: Enton Mucaj, Kristin Heine und
Dr. med. Marek Frackowiak