Krankenhaus Spremberg

Das Behandlungsspektrum der Abteilung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik umfasst alle psychiatrischen Krankheitsbilder. Wichtig ist uns dabei eine gemeindenahe sozial-psychiatrische Orientierung. Das bedeutet, dass auf den 4 Stationen alle psychiatrischen Krankheitsbilder behandelt werden und das Prinzip der wohnortnahen Behandlung sowie der Integration in das Allgemeinkrankenhaus verwirklicht wird.

Unser Versorgungsgebiet umfasst den gesamten Spree-Neiße-Kreis. Unsere Therapieangebote richten sich aber auch an Patienten aus Cottbus und die angrenzenden nordsächsischen Regionen.

Neben Psychosen, Depressionen und neurotischen Störungen können Anpassungsstörungen, Suchterkrankungen sowie auch hirnorganische Störungen diagnostiziert und behandelt werden. Kurzfristige Kriseninterventionen, sowie Langzeitbehandlungen mit anspruchsvoller psychotherapeutischer Begleitung sind möglich. Auf der Station P4 gibt es seit 2013 einen Bereich mit 9 Betten, in dem eine stationäre tiefenpsychologisch orientierte Gruppenpsychotherapie angeboten wird.

Station P1: 03563 52320
Station P2: 03563 52319
Station P3: 03563 52450
Station P4: 03563 521562

  • Psychiatrische Tageskliniken mit 2 bzw. 3 Therapiegruppen
  • PIA = Psychiatrische Institutsambulanz
  • Selbsthilfegruppen
  • Möglichkeiten der vor- und nachstationären Behandlung
  • Erkennung und Behandlung von Suchterkrankungen (Alkohol und Drogensucht) mit qualifizierter Entzugsbehandlung, Behandlung von psychischen Begleiterkrankungen sowie auch der körperlichen Begleiterkrankungen
  • Behandlung von Langzeit- und mehrfach erkrankter Suchtpatienten einschließlich der Vermittlung weiterführender Therapien (Alkoholentwöhnungsbehandlung, therapeutische Wohneinrichtung, ambulante Gruppen) auch in Zusammenarbeit mit Netzwerken wie dem TANNENHOF Berlin-Brandenburg e.V.
  • Erkennung und Behandlung von affektiven und schizophrenen Psychosen mit individueller kombinierter psychopharmakologischer und psychotherapeutisch begleitender Behandlung (soziotherapeutisch und verhaltenstherapeutisch orientiert)
  • Erkennung und Behandlung von Neurosen, Anpassungsstörungen, Stressreaktionen und Persönlichkeitsstörungen mit überwiegend psychotherapeutischen Methoden (bedarfsgerecht tiefenpsychologisch oder verhaltenstherapeutisch orientierte Psychotherapie, auch systemische Psychotherapie möglich)
  • Erkennung und Behandlung gerontopsychiatrischer Erkrankungen sowie auch anderer hirnorganisch bedingter psychischer Störungen
  • Bedarfsweise bestehen umfangreiche diagnostische Möglichkeiten (EEG, EMG, CT, Dopplersonographie, Liquordiagnostik)
  • Individuelle Erarbeitung und Durchführung eines Therapiekonzeptes angepasst an die Besonderheiten jedes einzelnen Patienten
  • Medizinische Behandlung unter Berücksichtigung psychopharmakologischer Möglichkeiten sowie auch der Behandlung anderer Begleiterscheinungen
  • Psychiatrisch orientierte Pflege bedarfsangepasst möglich bis zur Einzelbetreuung
  • Unterstützung und Vermittlung bei der Klärung von sozialen Problemen einschließlich der Kontaktvermittlung mit nachfolgenden Hilfsangeboten sowie Vermittlung von Langzeittherapien und Reha-Maßnahmen
  • Therapeutische Begleitung durch einen Bezugstherapeuten und ein multiprofessionelles Behandlungsteam
  • Einzel- und Gruppentherapie
  • Ergotherapie mit einem breiten Angebot an handwerklich und künstlerisch kreativen Möglichkeiten
  • Musik und gestaltungstherapeutische Methoden
  • Physiotherapie und Bewegungstherapie, KBT (kommunikative Bewegungstherapie)
  • Psychologische Testdiagnostik und psychologische Betreuung
  • Begleitende Beratung und psychosoziale Unterstützung von Angehörigen
  • Psychoedukation
  • Gartenarbeit
  • Sporttherapie
  • Entspannungstherapie
  • Gedächtnistraining

Chefarzt
Dr. med. Volker Kalina

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Telefon: 03563 52446


Roswitha Groba

Roswitha Groba

Pflegerische Bereichsleitung
Krankenschwester für Psychiatrie

Telefon: 03563 521566

In der psychiatrischen Klinik unseres Hauses gibt es das Angebot einer Psychotherapie unter vollstationären Bedingungen im Rahmen einer tiefenpsychologisch ausgerichteten Gruppentherapie.

Wer kann behandelt werden?

In unserem Bereich werden erwachsene Patienten mit psychischen Störungen behandelt bei deren Verursachung seelische Faktoren der Lebensentwicklung sowie innere und äußere ungelöste Konflikte die meist schon lange Zeit bestehen im Vordergrund stehen. Nicht behandelt werden können Menschen mit einer geistigen Behinderung, einer psychotischen oder einer offenen Suchterkrankung sowie einem akuten Beschwerdebild. Die speziellen Fragen der Eignung für unsere Behandlungsform werden in einem persönlichen Vorgespräch geklärt.

Wie erfolgt die Aufnahme?

Ihr Arzt oder Psychologe wird Ihnen vielleicht die Therapie empfehlen oder Sie wünschen es selbst aus eigener Erkenntnis Ihrer Erkrankung. Sie benötigen einen Einweisungsschein zu einem vorstationären Gespräch in dem die Indikation für unsere Therapie mit Ihnen gemeinsam geklärt wird. Sollte dies der Fall sein erfolgt die Festlegung eines oft etwas späteren Aufnahmetermin.

Behandlungsinhalt

Die Therapie erfolgt vor allem über den Gruppenprozess wobei Sie sie gemeinsam beginnen und in der Regel 12 Wochen zusammen sind. Neben Gruppen- und Einzelgesprächen gibt es Gestaltungs-, Musik-, körperorientierte sowie imaginative und Entspannungstherapien. Außerdem entfaltet die Gruppe im Zusammensein eigene Aktivitäten. Ebenso wird die Behandlung ärztlich psychiatrisch begleitet. Obwohl wir methodenübergreifend arbeiten folgt unser Menschen- und Krankheitsverständnis dabei den psychoanalytischen Vorstellungen.

Das Team

Unter der Leitung des Psychologischen Psychotherapeuten Frank Donath arbeiten im Team:

V. Fournes

V. Fournes

M.sc. Psychologin

A. Tillack

Ergotherapeutin

Herr Sergon

B. Sergon

Fachkrankenpfleger

Frau Kleitz

B. Kleitz

Krankenschwester

Dipl. Psychologe
Frank Donath

Psychotherapeut / Fachbereichsleiter

Telefon: 03563 52439

Das Ziel der tagesklinischen Behandlung ist vor allem die Verkürzung oder Vermeidung vollstationärer Behandlungen bzw. die Intensivierung ambulanter Behandlungsansätze. Oft erfolgt auch ein längerer Übergang von der vollstationären Behandlung im Sinne einer Reintegration nach längerer vollstationärer Behandlung.

Die Behandlung erfolgt individuell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt. Grundsätzlich besteht ein gruppentherapeutischer Ansatz, wobei es in Guben zwei Gruppen, in Spremberg drei Gruppen gibt. Konzeptionell besteht in der Tagesklinik Spremberg ein Therapieschulen übergreifender Ansatz in der Gruppentherapie, welcher tiefenpsychologische, verhaltenstherapeutische sowie systemische Therapieelemente mit einschließt. Parallel können auch Angehörigengespräche angeboten werden.

Behandlungsindikation

Behandelt werden können alle Patienten ab dem 18. Lebensjahr, die an einer akuten oder chronischen psychischen Störung leiden. Patienten mit aktueller Suchterkrankung können ebenso wie Patienten mit schweren hirnorganischen Störungen nicht in der Tagesklinik behandelt werden. Nach längerer Abstinenz ist jedoch auch eine Behandlung von Suchtpatienten prinzipiell möglich.

Darüber hinaus muss eine akute Selbst- oder Fremdgefährdung im Rahmen einer akuten psychischen Störung ausgeschlossen sein. Für derartige Krankheitszustände muss zunächst eine stationäre Behandlung erfolgen. Die Patienten müssen in der Lage sein, täglich die Tagesklinik selbständig aufzusuchen.

Aufnahmebedingungen

Die Aufnahme in die Tagesklinik erfolgt nach telefonischer Absprache. Vor der Aufnahme erfolgt ein Vorgespräch mit einem der Therapeuten. Für das Vorgespräch ist ein Einweisungsschein vom Hausarzt oder Facharzt erforderlich.

tagesklinik spremberg
Angelika Matz

Dipl.-Med. Angelika Matz
Leiterin der Tagesklinik

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag
07:30 - 16:00 Uhr

Telefon: 03563 3442630

Kapazität: 20 Plätze

Das Ziel der tagesklinischen Behandlung ist vor allem die Verkürzung oder Vermeidung vollstationärer Behandlungen bzw. die Intensivierung ambulanter Behandlungsansätze. Oft erfolgt auch ein längerer Übergang von der vollstationären Behandlung im Sinne einer Reintegration nach längerer vollstationärer Behandlung.

Die Behandlung erfolgt individuell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt. Grundsätzlich besteht ein gruppentherapeutischer Ansatz, wobei es in Guben zwei Gruppen, in Spremberg drei Gruppen gibt. Konzeptionell besteht ein tiefenpsychologischer Ansatz in der Gruppentherapie. Es existieren jedoch parallel auch verhaltenstherapeutische oder systemische Therapieangebote. Bei Bedarf können flankierende Einzeltherapien oder Paartherapien angeboten werden.

Behandlungsindikation

Behandelt werden können alle Patienten ab dem 18. Lebensjahr, die an einer akuten oder chronischen psychischen Störung leiden. Patienten mit aktueller Suchterkrankung können ebenso wie Patienten mit schweren hirnorganischen Störungen nicht in der Tagesklinik behandelt werden. Nach längerer Abstinenz ist jedoch auch eine Behandlung von Suchtpatienten prinzipiell möglich.

Darüber hinaus muss eine akute Selbst- oder Fremdgefährdung im Rahmen einer akuten psychischen Störung ausgeschlossen sein. Für derartige Krankheitszustände muss zunächst eine stationäre Behandlung erfolgen. Die Patienten müssen in der Lage sein, täglich die Tagesklinik selbständig aufzusuchen.

Aufnahmebedingungen

Die Aufnahme in die Tagesklinik erfolgt nach telefonischer Absprache. Vor der Aufnahme erfolgt ein Vorgespräch mit einem der Therapeuten. Für das Vorgespräch ist ein Einweisungsschein vom Hausarzt oder Facharzt erforderlich.



tagesklinik guben krankenhaus spremberg

Adresse:
Tagesklinik für psychisch Kranke
Am Gehege 1a
03172 Guben

Leiterin der Tagesklinik:
Anke Semmler
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag
07:30 - 16:00 Uhr

Telefon: 03561 549010

Kapazität: 15 Plätze

In unserer Psychiatrischen Institutsambulanz betreut ein multiprofessionelles Team bestehend aus Ärzten, Psychologen, Sozialarbeitern, Ergotherapeuten und Pflegekräften die Patienten entsprechend der individuellen Behandlungsnotwendigkeit ambulant. Zum Leistungsangebot gehören Einzel- und Gruppentherapien.

Voraussetzung für die Behandlung in der PIA ist, die Überweisung vom Haus- oder Facharzt für Psychiatrie.

Besondere Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung in der PIA ist für Patienten mit psychischen Erkrankungen, die ein ergänzendes bzw. spezialisiertes Therapieangebot benötigen, besonders zu empfehlen.

Hierzu gehören vor allem Patienten mit einem schwierigen bzw. langjährigen Krankheitsverlauf oder mehreren psychiatrischen Diagnosen.

Der entscheidende Vorteil besteht darin, dass die Fachkräfte des stationären Bereichs die ambulante Behandlung fortsetzen. So kann der Patient nach der stationären Entlassung von seinem Bezugstherapeuten weiter behandelt werden.

Therapieangebote

  • suchtorientierte Gruppentherapie
  • Ergotherapie
  • Einzelgespräche mit den Sozialarbeitern

Besonderheiten der PIA

  • keine psychiatrische Praxis
  • ergänzendes bzw. spezialisiertes Angebot für bestimmte Patientengruppen
  • Kriterium: Schweregrad, Chronifizierung, Mehrfacherkrankung, Therapeutenbindung, multiprofessioneller Betreuungsbedarf
  • langfristige Kliniknachsorge möglich

Kontakt und Termine über:
Heidrun Rapsch
Telefon: 03563 52287

Chefarzt
Dr. med. Volker Kalina

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie